10.02.2012

Universität Lausitz ist ein richtiger Ansatz für die Region

Lipsdorf begrüßt, dass die Ministerin Vorschläge der Lausitzkommission aufgenommen und weiterentwickelt hat

 Jens Lipsdorf Zu den Plänen von Wissenschaftsministerin Prof. Sabine Kunst, die Hochschule Lausitz und die Brandenburgisch Technische Universität Cottbus in einer Universität Lausitz aufgehen zu lassen, sagt der forschungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg Jens Lipsdorf:

„Brandenburg braucht neue Denkansätze und Ideen. Die Fähigkeit dazu stellt die Ministerin in der Frage zur Zukunft der Lausitzer Hochschullandschaft offenkundig unter Beweis. Die Vorschläge der Lausitzkommission aufzunehmen und konsequent weiterzudenken, ist innovativ und mutig."

Die Lausitz ist ein Energieland und dies wird sich auch am neuen, schärferen Profil der Universität Lausitz zeigen. Es ist der richtige Ansatz, die Vorteile der beiden Hochschulen zusammenzuführen und sich von dem zu trennen, was sich in über zwei Jahrzehnten nicht in dem gewünschten Maß bewährt hat. Die Universität Lausitz muss die tiefe Verankerung mit den Menschen und Unternehmen in der Region festigen und die internationale Magnetwirkung steigern. Nur dann kann sie auch ein wichtiger Gesprächspartner für die Landesregierung in Energie- und Umweltfragen sein.“

In Richtung Landesregierung fordert Lipsdorf einen Fahrplan für die konkreten Schritte zur Umsetzung des neuen Modells. „Wichtig ist, dass die hohen Qualitätsstandards der Studiengänge nun nicht herabgesetzt werden“, so Lipsdorf.